jozka píše: Vy jste si ho zaplatil? A podelite se?
WLTP/ I hat die Autobranche rotieren lassen, und schon im September steht die zweite Phase an. Christian Dahlheim, Konzernvertriebsleiter von VW, beziffert nun die Ausweitung der Prüfoptionen bei Audi und VW. Und der Wolfsburger Topmanager nennt konkrete Zahlen zu den absehbar höheren Fahrzeugpreisen.
Von Henning Krogh
VW-Konzernvertriebsleiter Christian Dahlheim ist optimistisch: "Mit unseren Modell-Offensiven im E-Mobility- und SUV-Bereich sehen wir auch in diesem Jahr das Potential, den Gesamtmarkt zu übertreffen und damit weitere Marktanteile zu gewinnen", sagte er der Automobilwoche. Doch auch die schwierigen Themen sparte er nicht aus. Etwa die Kosten nochmals umweltfreundlicherer Mobilität.
Angesichts strengerer Klimaziele und schärferer Vorschriften für Abgaswerte wird Volkswagen seine Preise in den kommenden vier Jahren sukzessive deutlich anheben. "Bei den Dieselmotoren müssen wir für die Abgasnorm Euro 7 ungefähr 2.000 bis 2.500 Euro einpreisen. Der größte Block sind die Materialkosten. Bei den Ottomotoren sind es rund 1.000 Euro weniger", sagte VW-Konzernvertriebsleiter Christian Dahlheim im Interview mit der Automobilwoche.
So habe VW bereits 2018 bei Ottomotoren die Preise erhöht, da die Benziner mit Partikelfiltern ausgerüstet wurden. Im Laufe der Zeit werde es "weitere ganz normale Inflationspreisschritte geben".
Ausblick mit Zuversicht
Auch größere Aufwendungen für die zweite Phase von WLTP werden Kosten verursachen. Dahlheim: "Der Konzern hat bei Volkswagen die Prüfstandskapazität um 40 Prozent erhöht, Audi hat bei den Abgasmessgeräten für Straßentests sogar 50 Prozent mehr Kapazität geschaffen." Dabei handle es sich teilweise um externe Kapazitäten.
"Dennoch werden wir auch dieses Jahr im September voraussichtlich einige Varianten nicht in dem Maße verfügbar haben, wie es der Vertrieb gern hätte", sagte der Topmanager und fügte hinzu: "Gleichwohl sind wir zuversichtlich, dass die Effekte deutlich geringer ausfallen als 2018."
Popiska k obrázku: E-Up: Für künftige Stromer sieht VW-Führungskraft Dahlheim "ein erhebliches Potenzial etwa bei Großkunden – Sie achten sehr stark auch auf die 'Total cost of ownership', also den Anschaffungspreis und die laufenden Betriebskosten". (Foto: VW)